Netzwerk

Die Partner schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung: Stadt- / Gemeindeverwaltung, Polizei und der Verien Kelly-Insel sowie weitere Träger (Gewerbevereine, Schulen Kindergärten, Institutionen, Verbände, Kirchen usw.) und bilden so ein Netzwerk zum Kinderschutz und für eine kinderfreundliche Gemeinde. 

Prävention an Schulen und Kindergärten

Die Polizei und andere Akteure in der Kommunalen Kriminalprävention leisten Präventionsarbeit an Schulen und Kindergärten, und weisen so auf die Kelly-Inseln als sichere Anlaufstellen für Kinder in Problemsituationen hin. Eltern und Kinder bekommen die Hausaufgabe, Kelly-Inseln aufzusuchen und kennenzulernen. So entsteht soziale Hinschau- und Hilfegemeinschaft.

Zertifizierung Kelly-Inseln

Das Objekt (Geschäft, öffentliche oder kirchliche Einrichtung) muß für Kinder leicht und barrierefrei erreichbar sein und sich somit als Kelly-Insel eignen.  Die Antragsteller erklären sich mit einer polizeilichen Überprüfung einverstanden. Wenn dem Antrag zugestimmt wird, erhält der Antragsteller von der Stadtverwaltung ein nummeriertes Kelly-Insel-Zertifikat für den sichtbaren Aushang.  

Ehrenamtliches Engagement

Das Projekt lebt vom ehrenamtlichen Engagement. So genannte "Kelly-Berater" kümmern sich um die Kelly-Inseln in ihrem Wohnbezirk, d.h. gelegentlich halten sie Kontakt und melden an die Stadtverwaltung, wenn z.B. ein Gewerbebetrieb gewechselt hat. Nach einigen Monaten erfolgt eine Evaluierung von Kelly-Inseln, ob und in welcher Form Kinder Hilfe benötigt haben. Kelly-Berater werden in ihre Aufgabe eingewiesen. Auch die gelegentliche Pressearbeit in den Amtsblättern oder die Durchführung oder Organisation von Veranstaltungen (Kelly-Rallye, Vorträge Kinderschutz u.a.) in Kooperation mit den Partnern in der Kommunalen Kriminalprävention können zu ihren Aufgaben gehören. Ohne ehrenamtliches Engagement kann das Projekt Kelly-Insel nicht ausreichend funktionieren.